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Verzeichnisdienste


Die Verzeichnisdienste sind das Steuerungsteil des Macs im lokalen Netzwerk. Da es die Verzeichnisdienste schon lange gibt, sind nicht mehr alle Dienste auf dem neuesten Stand, andere sind jedoch zwingend erforderlich.

Was sind Verzeichnisdienste?
Damit meint Apple alle im lokalen Netzwerk verfügbaren Dienste, über die man sich bei Servern anmelden, Informationen sammeln und Dateien austauschen kann. Einzelne Computerbenutzer ohne Netzwerk können diese Dienste einfach vergessen, Gesellt sich nun ein anderer Mac oder PC im Netzwerk dazu undsollen Daten ausgetauscht werden, kannst du die Zusammenarbeit hiermit beeinflussen.
Im ersten der drei Reiter werden die Dienste aktiviert und konfiguriert.
Wenn nur Macs untereinander kommunizieren, werden drei verschiedene Dienste dafür verwendet, dass sich Macs und Geräte im Netzwerk sehen können.

AppleTalk ist der älteste und mit OS X eigentlich überflüssige Dienst. Den aktivierst du am besten nur dann, wenn Mac-OS-9-Clients oder ältere Netzwerk-Drucker keines der anderen Protokolle unterstützen. OS-X-Geräte tauschen ihre Namen über den universelleren SLP-Dienst (Service Location Protocol) aus. Dieser kommt zur Geltung, sobald du in den Systemeinstellungen etwa File- oder Printer-Sharing aktivierst, denn nur dann wird der Name deines Macs beim Durchsuchen des Netzwerks auf anderen Macs angezeigt.
Bonjour dient ähnlichen Zwecken, lässt sich aber weder abstellen noch konfigurieren. In Windows-Netzen dauert es manchmal etliche Minuten, bis sich Änderungen zu allen Teilnehmern herumgesprochen haben und die Geräte gegenseitig in der Netzwerk-Übersicht auftauchen.

Wer im Netz mit Windows- oder Linux-Arbeitsplatzrechnern per Samba kommunizieren möchte, benötigt dafür den SMB/CFIS-Dienst. Diese Geräte finden sich nur dann gegenseitig, wenn sie in der gleichen Arbeitsgruppe angemeldet sind. Diese kannst du mit einem Klick auf Konfigurieren ändern.
Die übrigen Dienste werden für die Anmeldung an richtige File-Server mit Mac-OS-X-Server-System oder Windows-Systemen gedacht. Mac OS X Server setzt dafür Open Directory ein. Bereits im Anmeldeprozess können Benutzerdaten verifiziert und auf das Heimverzeichnis auf einen Server umgelenkt werden,so kannst du auf einem Server speichern anstatt auf der Maschine zu arbeiten, vor du sitzt. Steuern kannst du dies über den Reiter Identifizierung, wo die Einstellung "automatisch" dafür sorgt, dass der Mac beim Anmelden zuerst im Netzwerk nach einem Server sucht.Tipp: Arbeitest du ohne Server, kannst du hier Lokales Verzeichnis einstellen und den Anmeldevorgang damit etwas beschleunigen.
Vor Open Directory wurde Netlnfo bis Mac OS X Server 10.2verwendet. Heute steuert das nur noch lokal die Anmeldung. Als Netzwerk-Dienst kannst du es deaktivieren.
OS X Server kann auch Daten für das Adressbuch zentral bereitstellen. Unter "Kontakte" kannst du das einstellen. Dieser Dienst basiert auf LDAP (Lightweight Directory Access Protocol), das auch andere Verzeichnisse für Kalender, Kontakte und vieles mehr bereitstellen kann. Werden solche Verzeichnisse im Netzwerk angeboten, lässt sich der LDAPv3-Dienst so konfigurieren, dass er den Server findet. Gibt es keinen derartigen Server im Netz, kann man den Dienst deaktivieren.
Willst du dich an einem neueren Windows-Server im Netz anmelden und dort die Benutzerdaten verifizieren, ist der Active-DirectoryDienst zuständig, der wird sonst nicht verwendet. Nur einige ältere Unix- oder LinuxServer im Netz benötigen eventuell noch die lokalen BSD-Verzeichnisse und NIS, auf die du verweisen lassen kannst, ansonsten aber deaktivieren solltest.







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