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Computer sind gemeinschafts -bildend?


Ein Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur und ein brummendes Gerät irgendwo in einer Ecke eines Zimmers. Ein Mensch sitzt allein vor einer Maschine und bearbeitet mit den Fingern die Tastatur. Ausser dem Klappern der Tasten, dem Klicken der Maus, dem Surren des Lüfters und den dazugehörenden Systemtönen, die den Benutzer beruhigen und bestätigen sollten, ist nichts zu hören. Fast nichts ausser, ... da spricht doch jemand. Der Mensch vor dem Computer spricht doch mit der Maschine.
Hand aufs Herz! Du, der das hier liest. Sprichst du nicht auch mit deinem Computer oder mit dir selbst über den Computer? Aber wo bleibt jetzt der gemeinschaftsfördernde Teil? Den erlebst du, sobald du jemand anderem erzählst, was dein Computer so alles nicht kann. Erzähle doch mal deinen KollegInnen, dass wieder einmal der blöde Drucker nicht funktioniert hat. Wie sehr du dich darüber geärgert hast. Du wirst sehen, dass sofort weitere LeidensgenossInnen in dein Klagelied einstimmen werden und bald ertönt ein lautes Klagelied in Computer-Moll. Zum Drucker gesellt sich schnell eine verklemmte Diskette, ein Mail, das unlesbar ist. Ein netter Virus, der an die Daten will und versucht alles zu löschen, was in mühsamer Arbeit erschaffen wurde. Oder das Tempo im Internet und die nervenden Mitteilungen, die einem der Computer als Hilfe serviert, die sowieso niemand liest oder sonst nicht versteht und ...
Teile deine Leiden am Computer und wirst erfahren, wie gross die Gemeinschaft von geplagten Menschen ist, die sich täglich immer wieder auf das Abenteuer Mensch und Maschine einlassen und sogar langsam Spass daran finden. Es gibt nichts Befreienderes als gemeinsam festzustellen, wie unvollkommen doch diese Computer sind!